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Unser neuer Weggefährte

Unser neuer Weggefährte
Seit 2 Wochen sind wir nun im Besitz von einem Fahrradanhänger von der Firma North 13.5.
Man kann ihn sowohl als Fahrradanhänger, als auch zum Joggen oder spazieren gehen nutzen.

Ich habe mich bewusst für das größere Modell entscheiden, da wir ja unsere kleine Mopsdame auf längere Ausflüge auch gerne mitnehmen und hier haben die Beiden ausreichend Platz, oder natürlich für ein Geschwisterkind.
Mittlerweile nehme ich ihn sogar für Ausflüge in den Tierpark oder für kürzere Erledigigungen mit, da Lilly im Seitennetz Platz für ein paar Lieblingsspielsachen hat und einfach zufriedener ist als im Kinderwagen.

Erstaunlicher Weise nimmt er nicht allzu viel Platz ein, da man ihn im Null Komma Nichts zusammenfalten kann und somit auch gut in den Kofferraum bekommt.

Wer es nicht ganz so groß braucht, kann sich auch für das kleinere Modell Active 1 entscheiden, mit nur einem Sitzplatz.

Was ich sehr wichtig finde ist, dass man die Kopfstützen verstellen kann. Zudem kommt noch die einstellbare Federung.
Das ermöglicht nochmals eine bequemere und sichere Reise für unsere Kleinsten.
Durch das Schutznetz sind die Mäuse während der Fahrt vor Insekten geschützt und auch ein extra abnehmbarer Sonnenschutz sorgt für ein schattiges Plätzchen.
Selbst wenn man unterwegs von einem Regenschauer überrascht wird, sind die Kleinen mit dem Regenschutz im Trockenen.

Laut Herstellerinformationen können Kinder im Alter von 1-4 Jahren und jeweils max 18kg darin Platz finden.

Helmpflicht besteht in Deutschland ja nicht, allerdings trägt Lilly einen Helm wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin – zum Spazieren trägt sie natürlich keinen.

Ein besonderer Pluspunkt ist der große Stauraum auf der Rückseite des Anhängers, wo ruckizucki ein Wickelrucksack und 2-3 Jacken Platz finden, oder ein leckeres Picknick !

Alles in alles ist der Active 2 ein super Weggefährte und wir und freuen uns auf viele weitere Touren durch die Natur.

 

Dieser Blogbeitrag entstand in Kooperation mit Jollyroom.de

Sommer, Sonne, Badespaß

Sommer, Sonne, Badespaß mit Sterntaler
Lilly ist ein absolutes Wald- und Wiesenkind und spielt am liebsten draußen in der Natur.

Dazu ist sie noch eine richtig kleine Wasserratte und planscht bei solch heißen Sommertagen am allerliebsten im Pool .

Mir persönlich ist es da umso wichtiger, dass sie nicht nur durch Sonnenmilch geschützt ist, sondern noch zusätzlich UV- schützende Kleidung trägt.

Die perfekte Kombination aus Schwimmhöschen, Shirt und Hut habe ich bei der aktuellen Kollektion von Sterntaler gefunden. Die verschiedenen  Modelle sehen nicht nur schick aus, sondern schützen in aller erster Linie die zarte Babyhaut vor den starken Sonnenstrahlen, denn Kinderhaut vergisst nicht.

Gerade beim Spielen und Planschen wird das nachcremen mit Sonnenmilch nämlich oft vernachlässigt und mit Schutzkleidung sind wir einfach auf der sicheren Seite.

Mit dem praktischen Reißverschluss am Oberteil lässt Lilly sich sogar ganz ohne Murren an- und ausziehen und das beste daran ist, das ganze Set hat einen UV Schutz 50+.

Ob am Strand, im Freibad oder zu Hause im Garten, so sind wir auf der sicheren Seite und es sieht eben nicht nur zuckersüß aus, sondern schützt mein Kind optimal.

 

Dieser Blogbeitrag entstand in Kooperation mit Sterntaler (www.sterntaler.com)

Das erste Jahr mit Dir – 365 Tage Lilly Rose

Das erste Jahr mit Dir – 365 Tage Lilly Rose

365 Tage voller Liebe, Abenteuer  Herausforderungen und unzähligen schlaflosen Nächten.

Wenn ich so zurückdenke, war ich doch gestern noch schwanger, bin durch all die Babyabteilungen geschlichen und habe von dir geträumt, wie du wohl sein wirst – wie es wohl wird als Mama.

Und jetzt bist Du da, als wäre es nie anders gewesen.

Die ersten Zähnchen, die ersten Schritte , ein Meilenstein jagt in den letzten Wochen den anderen und manchmal frag ich mich – wann bist du eigentlich so groß geworden.

Gar kein Baby mehr, ein richtig kleiner Mensch bist Du, ein Kleinkind mit eigenem Willen, einem kleinen Dickkopf.

Mamas mit viel Liebe gekochter Brei wird nicht mehr angerührt, stattdessen bekommst du ganz große Augen bei Maultaschen , Nudeln und Co.

Es reicht dir auch nicht mehr im Laufstall zu spielen, du willst deine Welt jeden Tag aufs Neue entdecken.

Worte wie ‚Nein‘ sind dir absolut fremd, alles ist für Dich ein Spiel und du testest ganz genau deine Grenzen aus.

Manchmal wirst du zornig, weil es nicht so geht wie du möchtest, weil du schneller laufen willst, aber deine kleinen Beinchen dich noch nicht so weit tragen, weil du einfach noch nicht groß genug bist um an deine Lieblingsbücher zu kommen um dann doch nach Mama zu rufen.

Der Umzug vom Beistellbett im Schlafzimmer in dein eigenes Bett im KInderzimmerIm war für dich viel einfacher als für mich.

Die ersten Nächte lag ich wach und habe dich übers Babyphone beobachet ( das mache ich auch heute noch ganz gern )

Ist auch alles in Ordnung, frierst du ? Vermisst du mich ? Brauchst du eine Flasche ?

Nichts von all dem war der Fall, nur Mama hat dich vermisst, aber mit jeder Nacht wurde es besser.

Dieses Band, diese unbeschreibliche Verbindung zwischen dir und mir wächst Tag für Tag und ich platze vor stolz wenn ich dich so betrachte, mein Herz schmilzt wenn dein Lachen durch die Zimmer schallt, mein Baby, dass du für immer sein wirst, für immer bleiben wirst.

Deine Reise hat erst begonnen und ich werde für immer an deiner Seite sein.

Deine Mama

Unsere erste Reise mit Baby

Unsere erste Reise mit Baby…

Haben wir alles ? Schnuller, Windeln, Brei, Hygienetücher, Hirsekringel und Co. Ich möchte schließlich gut vorbereitet sein und bloß nichts vergessen.  In Sachen Koffer packen bin ich ja eigentlich von Berufswegen her ein Profi, aber diesmal war alles anderes.  Ich teile alles auf unsere zwei Koffer auf: 30 Windeln in den einen, 30 Windeln in den anderen, 15 Gläschen hier – 15 Gläschen da …

Auf unserer letzten Reise ( noch ohne Baby ) war unser Koffer verschwunden und diesem Dilemma wollte ich vorbeugen und verteilte alles gleichermaßen.

Es geht für uns nach Mauritius, dort sind keine besonderen Impfungen für die Kleine nötig und nur 3 Stunden Zeitverschiebung, aber 11 Stunden Flug. Wir haben uns die Sitze in der sogenannten Mutter-Kind-Reihe schon bei der Buchung reserviert (gegen Aufpreis ) und hatten somit ein kleines Bettchen für Lilly, zudem haben wir uns einen Nachtflug rausgesucht um Lilly möglichst in ihrem gewohnten Rythmus zu lassen.

Am Flughafen angekommen konnten wir bevorzugt am Familienschalter einchecken und waren somit die Koffer schon mal los. Mit dabei war jetzt „nur“ noch der Buggy, ein Autositz, Wickeltasche, Handgepäckskoffer und meine normale Handtasche.  Mit der Babynahrung, als auch dem mitgebrachten Wasser und Milchpulver hatten wir absolut keine Probleme bei der Sicherheitskontrolle – mit Baby reisen ist da schon fast angenehmer als ohne. Direkt am Flieger haben wir den Buggy abgegeben und den Autositz durften wir bei Lufthansa mit an Bord nehmen. Hätten wir noch einen extra Sitz, also 3 Sitze bezahlt, wäre es auch möglich, sofern der Maxi Cosi zugelassen ist, ihn im Flieger zu nutzen. Aber wir hatten ja das Bettchen für Lilly und das war einfach perfekt.

Zum Start gab es dann eine Fläschchen und somit konnte sie auch ohne Probleme den Druckausgleich machen. Während des Fluges war Lilly viel am schlafen und selbst wenn sie mal wach wurde schlief sie nach kurzer Zeit friedlich weiter – Gott sei Dank. Ich hatte es mir tatsächlich schlimmer vorgestellt.

Am Flughafen wurden wir vom Hotel abgeholt und da kam dann der Autositz ins Spiel. Unser Hotel, Lux Le Morne, ist für einen Urlaub mit Baby und Kind mehr als zu empfehlen. Es ist wirklich für alles gesorgt. Auf Gläschen hätte ich eigentlich fast ganz verzichten können, da auf Wunsch alles frisch für Lilly gekocht und püriert worden wäre.  Selbst eine 1 zu 1 Betreuung, Nanny- Service gab es auch schon für die ganz Kleinen, diesen haben wir allerdings nicht in Anspruch genommen. Ein rundum gelungener Urlaub, auch wenn es mit Kind einfach was anderes ist.

Der Rückflug wurde dann nochmal spannend – Abflug 9.00 Uhr morgens – Tagflug und an Schlaf war erstmal gar nicht zu denken. Lilly wollte beschäftigt werden und möglichst den ganzen Flieger erkunden. Ich hatte die Babytrage noch im Handgepäck und somit liefen wir unsere Runden durch den Flieger, während alle anderen schliefen oder einen Film nach dem anderen sahen. Bis auch Lilly endlich schlief – wenn auch nur für 3 Stunden. Aber auch 11 Stunden und 30 Minuten sind irgendwann vorbei und wir waren froh, aus dem Flieger zu kommen.

Im Nachhinein habe ich mir viel zu viel Gedanken gemacht und die nächste Reise werde ich wohl etwas entspannter angehen. Reisen mit Baby ist eine kleine organisatorische Höchstleistung, aber absolut zu schaffen.

Einfach Eltern sein, bedeutet für mich…

Einfach Eltern sein, bedeutet für mich…

Genau unter diesem Motto stand unsere Reise nach Hamburg vor zwei Wochen zum Relaunch Event von Babydream, der hauseigenen Marke von Rossmann. Wie ihr vielleicht schon in meiner Insta Story gesehen habt, hatten Lilly und ich zwei wunderschöne Tage in der Hansestadt mit anderen Mamis und Papis und konnten die Produkte von Babydream gleich vor Ort testen und uns miteinander austauschen.

Aber was genau bedeutet es für mich „Einfach Eltern zu sein…?“

Während meiner Schwangerschaft haben mein Freund und ich viel darüber gesprochen und uns Gedanken gemacht, wie es wohl sein wird – wie werden wir als Eltern sein?
Was erwartet uns?
Werden wir alles richtig machen?

Sicherlich nicht – aber darum geht es auch nicht.

Wir werden nicht perfekt sein, wir werden Fehler machen, daraus lernen und das nächste Mal vielleicht schon eine bessere Lösung parat haben, aber vor allem werden wir, wir sein.
Ein Team. Unser Bestes für unsere Beste geben, so wie es alle Eltern da draußen auch Tag für Tag versuchen.

Meine Erwartungshaltung an mich selbst war aber von Anfang an sehr groß. Ich hatte so viel gelesen und dachte ich wäre gut vorbereitet, auf das, was da auf mich zu kommt. Aber weit gefehlt.

Wie es tatsächlich ist, manchmal doch an seine Grenzen zu stoßen, der monatelange Schlafmangel, eine volle Windel und durchnässte Hose an den unpassendsten Orten, alleine im Stau zu stehen und auf der Rückbank ein brüllendes Kind zu haben, in Tränen auszubrechen, weil man einfach nicht mehr weiter weiß – dass sind die Momente, auf die Dich keiner vorbereitet.

Aber man meistert sie – manchmal besser, manchmal schlechter. Aber man meistert sie.

Es gibt eben diese Tage, an denen ‚Einfach Eltern sein‘, manchmal eben gar nicht so einfach ist. Dann gibt es die Momente, wo ich vor Glück, Liebe und Stolz fast zerreiße und die schlaflosen Nächte schon fast vergesse. Ihre ersten Sprachversuche, ihre leuchtenden Augen, das herzhafte Kinderlachen, wie sie auf wackeligen Beinchen und mit Hilfe ihre ersten Schritte macht und wie sie sich freut, wenn Papa nach Hause kommt. All das und noch so viel mehr machen es dann doch wieder so viel einfacher.

Eltern sein, bedeutet für mich aber auch, immer noch ein Paar zu sein. Natürlich dreht sich unser Leben mittlerweile nur noch um Lilly, aber mir ist es wichtig, ab und zu sich die Zeit zu Zweit zu nehmen und mal wieder auszugehen – so wie in den 8 Jahren zuvor eben auch. Einen Abend mal ‚kinderlos‘ zu sein.  Es muss kein überteuertes Restaurant sein, der Imbiss um die Ecke tut es auch, aber einfach mal wieder zusammen zu sein und nicht über Brei, übergelaufene Windeln und Zahnungshilfen zu sprechen.  Ihr wisst was ich meine. (Auch wenn ich zugeben muss, dass wir Lilly schon vermissen, wenn wir gerade losgefahren sind…)

So nun habe ich euch einen kleinen Einblick in unser Leben als Eltern gegeben.  Versucht es nicht so zu machen wie der Nachbar, die Freundin des Bekannten oder die Tante dritten Grades – hört auf Euer Bauchgefühl. Kinder brauchen und wollen nämlich gar keine perfekten Eltern, sondern Eltern, die sie zuverlässig umsorgen und auf die sie sich verlassen können.

Bis ganz bald, eure Julia.

(In freundlicher Zusammenarbeit mit Babydream Rossmann)
Fotograf Maik Przyklenk

Ja, ich hatte einen Kaiserschnitt!

Mein erster Mamabeitrag sollte über ein Thema sein, was mich selbst während meiner Schwangerschaft so sehr beschäftigt hat und einigen von Euch vielleicht noch bevorsteht.
Der Kaiserschnitt.
Ja, Lilly kam auf den Tag geplant, mit einem wunderbar komplikationslosen Kaiserschnitt auf die Welt !

Aber erstmal alles auf Anfang.
Für mich war immer klar : Ich möchte eine natürliche Geburt, am liebsten in einer warmen Badewanne und für mich ganz wichtig, in einem Krankenhaus ! Die medizinsiche Versorung in einem Notfall hat für mich absolute Priorität. Eine Hausgeburt wäre da einfach nichts für mich. Naja, was soll ich sagen. Manchmal kann man es sich im Leben nicht aussuchen. Lilly lag ab der 25. Schwangerschaftswoche in Steißlage und hat es sich dort auch so richtig gemütlich gemacht. Die Wochen verstrichen und unsere kleine Maus wurde immer größer und größer, aber drehen wollte sie sich nicht.

Beckenendlage, Steißlage, Kaiserschnitt, Komplikationen, so in etwa lautete mein Suchverlauf in diversen Foren für werdende Mütter. Natürlich fand ich nicht die Antworten die ich suchte, eigentlich bekam ich nur noch mehr Angst. Bekannte , Freunde und Familie, jeder möchte einen guten Rat geben, aber wie hilfreich sind Sprüche wie :
„Ach, sie wird sich schon noch drehen“
„Was ein Kaiserschnitt ? Das ist aber riskant „
„Bei einem Kaiserschnitt kann so viel passieren“
„Bloß kein Kaiserschnitt- das ist ja keine richtige Geburt „
„Die Kinder sind total verstört wenn sie so aus dem Bauch gerissen werden, mach das bloß nicht“

Tja, was man sich nicht alles als Hochschwangere anhören muss. Letzten Endes haben wir aber gar keine Wahl. Ich möchte jedes Risiko für mich und meine Tochter minimieren und nicht aus reinem Egoismus eine natürliche Geburt erzwingen und am Ende doch noch in einem Notkaiserschnitt landen.

Jede Schwangerschaft, jede Geburt , jede Mutter und jedes Baby ist verschieden. Bei dem einen verläuft alles gut, bei dem anderen nicht – am Ende des Tages müsst ihr eurem Gefühl vertrauen, um die für euch richtige Entscheidung zu treffen.

Es gibt zahlreiche Methoden ein Baby dazu zubringen sich zu drehen.So kam es, dass ich meinen Bauch mit einer Taschenlampe bestrahlte und versuchte Lilly den Weg nach unten zu zeigen – nichts ! Eine Hebamme bietet hier ganz in der Nähe das Moxxen an – leider auch ohne Erfolg – wieder nichts ! Zu guter Letzt gibt es dann noch die äußere Wendung, die bei mir aber nicht durchgeführt werden konnte, weil meine Bauchdecke wohl zu fest war.

So kam es, dass ich in der 36. SSW den wohl wichtigsten Termin meines Lebens machte :

22.02.2017 – 8.00 Uhr

Auch die mittlerweile wöchentlichen Besuche beim Frauenarzt änderten nichts daran, Lilly hatte sich mit dem Po nach unten eingenistet. Bis zum 21.02.2017 gaben wir die Hoffnung nicht auf, dass sie sich im letzten Moment doch noch dreht, aber bei der Voruntersuchung im Krankenhaus war alles unverändert. In der Nacht vor dem großen Tag, machte ich kaum ein Auge zu, denn nichts ist seltsamer als genau zu wissen, ab morgen früh wird nichts mehr so sein wie es ist.

Die letzte Nacht mit Babybauch.

7.00 Uhr– der Wecker klingelt nicht, da ich schon seit einer halben Stunde wach im Bett liege. Heute geht es los. Wie nennen wir überhaupt unser Kind ? Wir hatten uns tatsächlich noch nicht zu 100% Entschieden.
Auf den letzten Metern zum Krankenhaus Eingang haben wir es entschieden – Lilly !
Unser heimlicher Favorit …

8.00 Uhr
Ich liege am CTG – alles unverändert, der Kleinen geht es gut.
Wenn sie wüsste, was gleich auf sie zukommt …

Um 8.20 Uhr wurde ich auf den bevorstehenden Eingriff vorbereitet. Bekam einen Zugang gelegt, ein schickes Op Hemd an und dann konnte es losgehen.

Wie jetzt schon ?

Noch schnell ein Kuss für den aufgeregten Papa und dann ging es schon in den OP Saal.
Jetzt kam für mich das wohl Schlimmste. Viel hatte ich darüber gelesen, gehört und mir erklären lassen – Spinal Anästhesie. Genau das richtige für einen Spritzen-Hasser wie mich. Na gut- sei stark -gleich ist sie bei uns !
Der Narkosearzt stellte sich kurz vor, machte ein paar Witze und drehte mich dann auf die Seite. Ich wusste sobald die Narkose sitzt, darf mein Freund in den OP kommen, also versuchte ich mich zu entspannen und dann gab es einen Pieks. Ja, angenehm war er wirklich nicht, eine Art Druck und dann wurde es auf einmal schön warm vom Po bis in die Beine. Geschafft !

Sie bauten den Sichtschutz vor mir auf und da kam dann auch schon mein Freund und übernahm das Händchen halten. Mir war kalt, ob durch die Aufregung oder die Narkose, ich zitterte am ganzen Körper und dann spürte ich wie sie etwas über meinen Bauch zogen – der Schnitt ! Das ist ein seltsames Gefühl , genau zu wissen, man wird gerade aufgeschnitten, aber man spürt nur den Druck aber keinen Schmerz. Ich hatte kaum ein Zeitgefühl, aber vom Schnitt bis hin zum ersten Schrei waren es wohl keine 3 Minuten. Sie schreit, sie ist da… „Geht es ihr gut?“ Hörte ich mich sagen.

Und da kam sie schon hinter dem Vorhang hervor, schreiend und voll mit Käseschmiere, aber das Schönste, was ich je gesehen habe. Die Hebamme verschwand ganz kurz und legte sie mir dann sofort auf die Brust. Pures Glück. Pure Liebe.
In Momenten wie diesen scheint die Zeit wirklich stillzustehen.

Um 09.36 Uhr hat Lilly das Licht der Welt erblickt.